Sonntag, 20. Oktober 2013
Der (zweit-)beste Ausgang
An welcher Stelle auf dem Weg zum Wald des Warmen Regens würde Gott eingreifen? Da er, wenn er existiert, die Vollendung hin zum Regenwald eigentlich unmöglich wollen kann, muss er irgendwann etwas dagegen unternehmen. Ein tief religiöser Mensch sollte also mitmachen, um eine Entscheidung zwischen Himmel und Wald des Warmen Regens herbeizuführen - auch und gerade auf die Gefahr hin, dass ich von Gott 'überstimmt' würde. Also, falls du existierst: Bitte guck nicht nur eine Ewigkeit zu! - Aber wer weiß, vielleicht kommst du ja auch mal vorbei auf 'ne Klettertour.
Donnerstag, 19. September 2013
Belege für Rassismus
Um jemanden des Rassismus zu beschuldigen, bedient man sich selbst häufig eines rassistischen Vorurteils. Alle Rassismus-Belege zementieren den Opferstatus, aber aus Opfern werden Ex-Opfer!
Sonntag, 4. August 2013
Antisemiten und Gutmenschen
Mir scheint, als hätten die Antisemiten früherer Tage mehr Anstand besessen als die Gutmenschen der heutigen Zeit. - Aber wer weiß, vielleicht bin ich auch nur ihrer Selbststilisierung auf den Leim gegangen...
Freitag, 26. Juli 2013
Chatten und Träumen
Chatten ist wie Träumen eine - wenn überhaupt - schwächere Form der Realität. Aus beidem lohnt es sich aufzuwachen.
Feuer und Zivilisiertheit
Durch die Vergemeinschaftung des Essens am Feuer erhöhte sich der sowieso schon vorhandene Grad an Zivilisiertheit, sie wurde nicht erst dadurch geschaffen.
Wie viel Technologie ist nötig?
So wie Tarifverträge und Arbeitszeitbegrenzungen den Weg des Kapitalismus zum Kommunismus nicht fördern, sondern verzögern, so kommt man dem Wald des Warmen Regens auch nicht durch Umweltschutz und Naturromantik näher. Man sollte lieber fragen: Wie viel Kultur ist nötig, um ihrer endgültig überdrüssig zu werden? Und wie viel Technologie ist nötig, damit sie selbst nicht als Müll zurückbleibt, sondern recyclet wurde? - Vielleicht hat bis dahin ja auch noch jemand ein besseres Wort für recyclen gefunden, das dem kommenden Geschehen angemessener ist...
Sonntag, 28. April 2013
Sprache, Determinismus und Humanität
Wenn es eine Sprache gäbe, welche den Determinismus perfekt widerspiegelte, so würde diese nur finite Verbformen in der dritten Person enthalten, davon noch einmal ausgenommen die Modalverben und ihre propositional verwendeten Verwandten. Das, was dann wegfallen würde, wäre nichts Geringeres als unsere sämtlich mögliche Humanität.
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